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Tagesgeld-Empfehlung

Tagesgeld-Vergleich

Herzlich willkommen auf Boersenpoint.de, Ihrer Plattform für Informationen rund um aktuelle Börsenthemen.  Im folgenden Artikel geht es um den Tagesgeld Vergleich.

Allgemeine Informationen

Fast alle Geldinstitute bieten ihren Kunden heute die Möglichkeit, ihr Geld als Tagesgeld anzulegen, und sie überbieten sich im Moment gegenseitig mit verlockenden Zinsangeboten und scheinbar günstigen Konditionen. Der Anleger möchte sein Geld für sich arbeiten lassen, ohne langfristig festgelegt zu sein. Das Sparbuch ist in dieser Hinsicht schon lange nicht mehr lukrativ, denn es erbringt kaum noch Zinsen. Tagesgeldkonten spielen dagegen erst seit dem Jahr 2000 eine nennenswerte Rolle, nachdem Anleger durch den Börsencrash im Jahr 2000 ihr Vertrauen in Aktien und langfristige Anlageformen nachhaltig erschüttert sahen. 

Die Banken boten Fonds an, die das Verlustrisiko durch eine breitere Verteilung der Gelder mindern. Allerdings reagierten die Anleger auch darauf zurückhaltend. Durch die vorangegangene Erfahrung misstrauten sie der Anlage in Aktien. Aber die niedrigen Zinsen auf den traditionellen Sparbüchern waren auch nicht verlockend. Tagesgeldkonten gab es schon seit den neunziger Jahren. Sie wurden aber noch wenig beachtet und hatten sich noch nicht etabliert.

Jetzt aber weckten die sechs Prozent Zinsen, die die erste Internetbank auf Tagesgeld bot, unterstützt durch geschickte Marketingmaßnahmen, sehr wohl großes Interesse. Zwar wurde diese erste Internetbank schon ein Jahr später wegen mangelnden Erfolges wieder geschlossen, aber die Anleger erhielten damals ihr Geld zurück, denn die Mutterbank Banque D'Escompte Paris, die hinter dieser ersten reinen Internetbank stand, hatte die Einlagen ausreichend gesichert. 

Damit hatte das Tagesgeld den ersten Härtetest erfolgreich bestanden, und die neue Anlageform war endlich erfolgreich eingeführt.
Heute erfreuen sich Tagesgeldkonten großer Beliebtheit, vor allem bei jüngeren Menschen, die eine flexible Anlageform suchen.

Auf einem Tagesgeldkonto angelegtes Geld erbringt heute immerhin bis zu über vier Prozent Zinsen, das Geld ist für zwölf Monate angelegt, das heißt, der Zinssatz bezieht sich auf einen Zeitraum von zwölf Monaten und wird bei früherer Kündigung anteilig umgerechnet, das Geld bleibt täglich verfügbar und Kündigungsfristen, die einzuhalten wären, gibt es nicht.
Dennoch ist ein Angebot nicht unbedingt genauso gut wie ein anderes und es lohnt sich, einen Vergleich durchzuführen.

Vorteile eines Tagesgeld Vergleiches 

Jetzt könnte der Anleger natürlich zu seiner Hausbank gehen und sein Geld auf ein Tagesgeldkonto dieser Bank einzahlen. Er wird wahrscheinlich ein solides Angebot bekommen, aber nicht unbedingt das Bestmögliche. 

Hätte der Anleger vorab die Konditionen der verschiedenen Banken verglichen, dann hätte er gewusst, auf welche Punkte es im Einzelnen ankommt.
Er hätte unter verschiedenen Angeboten seine Wahl treffen können.
Oder er wäre in der Lage gewesen, über die angebotenen Bedingungen seiner Bank entsprechend zu verhandeln.

Die Vorteile eines Vergleiches sind demnach: Wissen, Überblick, Auswahl und Verhandlungsstärke.

Und als Folge dessen ein größerer finanzieller Gewinn.

Tipps zum Vergleich

Auf welche Punkte kommt es an?

Selbstverständlich kommt es auf den angebotenen Zinssatz an. Aber Achtung: Weitere, eher ungünstige Konditionen, können ein hohes Zinsangebot relativieren.

Wichtig ist die Auszahlungshäufigkeit der Verzinsung. Werden die Zinsen monatlich oder vierteljährlich ausgezahlt, dann erhöhen sie im Verlauf des Jahres natürlich den zu verzinsenden Betrag und somit den Gewinn. Zinsen, die erst am Ende des Jahres ausgezahlt werden, bringen bei zwölf Monaten Laufzeit keine Zinseszinsen.

Die Verfügbarkeit ist ein Faktor, der zur Entscheidung für ein Tagesgeldkonto beiträgt. Das Geld kann täglich gekündigt werden, ist aber tatsächlich erst dann verfügbar, wenn es auf ein Referenzkonto eingegangen ist. Diese Bearbeitung und Überweisung auf das Referenzkonto kann bis zu drei Tagen in Anspruch nehmen. Wenn Ihre Umstände eine sofortige Verfügbarkeit erfordern können, dann sollten Sie sicherheitshalber eine gewisse Summe auf dem Bankkonto behalten, anstatt alles Geld auf ein Tagesgeldkonto anzulegen.

Manche Banken bieten eine Bankkarte zum Tagesgeldkonto an. Damit kann Geld vom Konto direkt abgehoben werden, sodass Bargeld zur Verfügung steht. Weitere Bankgeschäfte, wie zum Beispiel direkte Überweisungen auf ein Fremdkonto, sind vom Tagesgeldkonto nicht möglich und können auch mit dieser Karte nicht getätigt werden.

Auch eine möglichst lange Zinsgarantie ist ein Punkt, der zu bedenken ist. Im Gegensatz zur Festgeldanlage gibt es für das Geld auf einem Tagesgeldkonto keine Zinsgarantie. Die Bank könnte ihren Kunden zunächst hohe Zinsen versprechen, aber innerhalb kürzester Zeit dann die Zinsen senken. Seriöse Banken werden auf diese Art ihre Kunden sicher nicht verärgern wollen und bieten Zinsstabilität für einen vereinbarten Zeitraum. Je länger dieser Zeitraum ist, desto besser für den Anleger.

Die Sicherheit Ihres Geldes muss vorhanden sein. Dazu gibt es inzwischen gesetzliche Vorschriften. Wünschenswert ist für Sie aber möglicherweise, dass die Anbieterbank, wie in dem geschichtlichen Beispiel, die Sicherheit der Gelder durch entsprechend große eigene Rücklagen weitgehend garantieren könnte, beziehungsweise die weitergehende Absicherung nach deutschem Recht anbietet.

Welche Gebühren, möglicherweise auch versteckte Gebühren, fallen an? Die meisten Tagesgeldkonten sind kostenlos. Ihres sollte dies ebenso sein.
Prämien sind ein zusätzliches Zucker, aber nur dann, wenn alle anderen Konditionen auch stimmen.

Und die Unterscheidung von seriösen und unseriösen Angeboten ist oberstes Gebot. Bei den umfangreichen Tests der Stiftung Warentest zum Thema Tagesgeldkonto sind die Angebote mit ungünstigen Konditionen schon herausgefiltert.

Die Auswahl an passenden Angeboten ist aber immer noch so groß, dass Sie bei ihrer Entscheidung vielleicht gern Unterstützung haben würden. Kompetente Information bei der Wahl Ihres Tagesgeldkontos finden Sie hier auf Boersenpoint.de oder unter dem Stichwort „Tagesgeld Vergleich“ auf anderen Seiten im Internet. Außerdem steht Ihnen zum Vergleich unser Vergleichsrechner zur Verfügung.

Tagesgeld Vergleichsrechner

Sie geben ihre Anlagesumme, die Zeit, die Sie anlegen möchten und Ihre gewünschten Konditionen sowie die Art der Absicherung ein, die sie für notwendig und wünschenswert halten, und unser Tagesgeld Vergleichsrechner findet für Sie die besten Angebote heraus.

Fazit

Eine sinnvolle Geldanlage soll das vorhandene Vermögen mehren. Um zu diesem Zweck die passende Anlageform zu finden, sind einige wichtige Gesichtspunkte zu beachten und die Angebote sorgfältig zu vergleichen. Ein Tagesgeld Vergleichsrechner hilft dem Anleger, sich zu orientieren und das für ihn beste Angebot herauszufinden.

FAQ/häufige Fragen

Warum sollte ein Anleger vergleichen, bevor er sein Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegt? Wieso nicht einfach bei der Hausbank anlegen?

Die Zinssätze für Tagesgeld und die angebotenen Konditionen, zum Beispiel die Zinsgarantie oder Prämien oder die Auszahlungshäufigkeit der vereinbarten Zinsen, sind durchaus unterschiedlich und der tatsächliche Gewinn ergibt sich weniger durch den angepriesenen Zinssatz, sondern durch das Insgesamt der Bedingungen. Nur durch sorgfältigen Vergleich findet der Anleger das für ihn beste Angebot. Der Tagesgeld Rechner von boersenpoint.de steht ihnen zur Verfügung.

Was ist der Unterschied zwischen einem Festgeld- und einem Tagesgeldkonto?

Auf dem Tagesgeldkonto können Sie Ihr Geld jederzeit wieder auszahlen lassen. Es steht Ihnen sozusagen täglich, auf Abruf, zur Verfügung. Der Gewinn, beziehungsweise die Zinsen, richten sich nach dem aktuellen Tagessatz und werden, auf das Jahr berechnet, anteilig ausbezahlt. Deshalb ist die Geldanlage als Tagesgeld besonders flexibel. Tagesgeldkonten haben meist eine kurze Laufzeit. Üblich sind zwölf Monate. Festgeld wird, wie der Name besagt, für die gesamte Laufzeit fest angelegt und mit einem festen Zinssatz verzinst. Vorzeitige Kündigung hat dann einen Zinsverlust zur Folge.

Welche möglichen Nachteile hat die Anlage als Tagesgeld?

Die Verfügung über das angelegte Geld geschieht über ein Referenzkonto. Die Überweisung auf ein Referenzkonto braucht ein bis drei Arbeitstage. Bei einem tatsächlichen Bedarf muss dies eingerechnet sein, denn von einem Tagesgeldkonto kann der Besitzer keine Überweisungen und Zahlungen vornehmen. Es muss möglich sein, bis zu drei Tagen zu überbrücken. Zu manchen Tagesgeldkonten gibt es eine Karte dazu, mit der der Anleger zumindest Bargeld abheben kann.

Ein weiterer möglicher Nachteil ist, dass die Zinsen nicht über den gesamten Laufzeitraum feststehen. Die Bank kann die Zinsen bei Bedarf senken. Dies hängt von der Zinsentwicklung des gesamten Geldmarktes und den geltenden Leitzinsen ab.

Wie wähle ich das für mich richtige Konto?

Welches Konto das für Sie richtige ist, hängt davon ab, wie hoch die Anlagensumme ist, wie lange Sie ihr Geld anlegen wollen, und welche Bedingungen für Sie wichtig sind. Es ist ratsam, sich darüber Gedanken zu machen oder sich beraten zu lassen. Ein Tagesgeldkonto kann, wenn es um große Anlagesummen geht, das passende Liquiditätskonto sein, auf dem etwa drei bis sechs Nettogehälter sinnvoll angelegt sind. Alles, was darüber hinaus geht, ist möglicherweise mit einer anderen Anlageform besser angelegt. 

Ab welcher Zinshöhe lohnt sich das Tagesgeldkonto?

Die Zinsen, die zurzeit geboten werden, liegen zwischen 0,25 Prozent und 2,75 Prozent, möglich sind bis zu 4 Prozent und mehr. Um genau zu wissen, welches Konto sich am ehesten lohnt, sind auch Faktoren wie Abgaben, Steuern und die Inflationsrate zu beachten. Es sollte trotz dieser Abgaben und Verlustfaktoren noch etwas vom Geld übrig bleiben. Auch hier ist eine Beratung sicher nicht verkehrt. Ein Tagesgeldvergleich gibt Auskunft über das beste Angebot. Ein Einbeziehen der oben genannten Faktoren zeigt den tatsächlichen Gewinn.
Je höher die Zinsen kombiniert mit optimalen Konditionen, desto höher kann auch der Gewinn ausfallen; auch wenn dieser dann, wie fast alle anderen Geldanlagen auch, besteuert wird und durch einen Wertverlust durch Inflation gemindert wird. 

Welche Steuern und Abgaben fallen an?

Die anfallenden Steuern setzen sich aus 25 Prozent Abgeltungssteuer, 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und eventuell aus der Kirchensteuer zusammen, für jeden Gewinn der über dem Freibetrag von derzeit 801,00€ liegt. Um den Freibetrag auszuschöpfen, sollte der Sparer seiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilen.

Kann ich auch mehrere Konten bei mehreren Kreditinstituten eröffnen?
Ja, dass steht jedem erwachsenen und geschäftsfähigen Mitbürger frei. Allerdings ist zu überlegen, inwieweit das Splitting des Anlagevermögens sinnvoll ist. Ein Girokonto oder ein Sparkonto als Referenzkonto ist immer nötig, da von einem Tagesgeldkonto keine geschäftlichen Aktivitäten ausgehen können, und es auch nur als Guthabenkonto geführt werden kann. Diese Konten müssen nicht beim gleichen Kreditinstitut geführt werden.

Woran erkenne ich ein unseriöses oder unvorteilhaftes Angebot?

Exorbitante Zinsversprechen, undurchschaubare Bedingungen oder Gebühren sprechen nicht für ein seriöses oder vorteilhaftes Angebot. 
Monatliche oder vierteljährliche Zinsauszahlungen sind vorteilhafter als jährliche.

Ein Hinweis sind auch die Sicherungen für die Geldeinlagen. Werden die gesetzlichen Vorschriften überhaupt und wenn, in welchem Rahmen erfüllt? Oder sichert die Bank Ihr Geld über die Mindestanforderungen hinaus?
Ein seriöses Angebot ist klar durchschaubar und zum Vorteil beider Geschäftspartner aufgebaut.

Autor: Martin Brosy

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