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Forex-Empfehlung

Forex-Lexikon

Hier erfahren Sie alles was Sie über den Handel mit Devisen wissen müssen. Wir empfehlen Ihnen das Forexlexikon in Ruhe zu lesen und sich die Definitionen und Erläuterungen einzuprägen. Eine gute Vorbereitung ist im Forexhandel ein absolutes "Muss". Investieren Sie etwas Zeit um Ihren Erfolg zu verbessern

Was bedeutet Forex eigentlich?

Der Devisenmarkt heißt auf Englisch „Foreign Exchange market“, die Abkürzung lautet Forex. Auf dem Devisenmarkt treffen Devisenangebot und Devisennachfrage aufeinander.  Hier gilt das Gesetz der Marktwirtschaft, der Preis resultiert aus Devisenangebot und Devisennachfrage. 2007 lag der Tagesumsatz auf dem Devisenmarkt bei 4 Billionen US-Dollar.  Forex ist also eine Wechselbörse für Auslandswährungen.

Was bedeutet Currency?

Currency ist Englisch und bedeutet Währung.

Was ist eine Base Currency?

Bei der Base Currency handelt es sich um die Währung die als erstes im Währungspaar steht. Beim Währungspaar Euro/US-Dollar ist die Base Currency der Euro und der US-Dollar ist die Counter Currency. Die Counter Currency wird auch als „Gegenwährung“ bezeichnet.

Was ist ein Day-Trader?

Die Form des Day-Tradings ist sehr riskant und gehört zur absoluten Königsklasse im Börsengeschäft. Der Spekulant stellt seine Positionen innerhalb eines Tages wieder glatt.

Was sind Pips?

Das Euro/US-Dollar-Verhältnis wird normalerweise auf vier Dezimalstellen angezeigt, zum Beispiel 1,2823 Euro sind ein US-Dollar. Wenn die 1,2823 auf 1,2824 steigen ist die Position um 1 Pip gestiegen. Es gibt auch Paare die nur auf 2 Dezimalstellen berechnet werden, zum Beispiel das Währungspaar USD/JPY oder EUR/JPY. Pips werden auch als Points bezeichnet.

Was ist Margin?

Unter der Margin können Sie sich einem Pfand vorstellen den Sie bei Ihrem Broker hinterlegen müssen.  Es handelt sich also um eine Sicherheitsleistung. Durch den Margin vergewissert sich der Broker das Sie Ihren Verpflichtungen auch nachkommen wenn der Kursverlauf gegen Sie läuft. Es gibt Broker die sich schon mit einer Margin von 0,25 Prozent zufrieden müssen. Wenn Sie ein Konto in Höhe von 10.000 Euro haben und 100.000 handeln wollen müssen Sie bei einem Margin von 0,25 Prozent 1000 Euro Margin hinterlegen. Wenn Sie Ihre Position mit einem Gewinn 3000 Euro geschlossen haben wird der Margin Ihnen wieder gut geschrieben.

Was ist ein „Margin Call“?

Was Margin bedeutet, haben wir gerade erklärt, nun wird der Begriff um das Wort „Call“ erweitert. Das bedeutet, dass der Broker zusätzliche Leistungen von Ihnen haben möchte. Es muss Geld „nachgeschossen“ werden.

Was sind Spreads?

Ein Spread ist die Geld-Brief-Spanne, sprich der Kursunterschied zwischen dem Kauf- und dem Verkaufskurs. Wir von Boersenpoint möchten Ihnen auch ein kleines Beispiel geben. Nehmen wir an, dass das Angebot (Bid) bei 1,2812 und die Nachfrage (Ask) bei 1,2814 liegen. Dann beträgt der Spread 2 Pips. Beim Eröffnen einer Position fallen keine Kosten an, abgesehen vom Spread. Der Spread stellt also die Transaktionskosten dar. Er wird lediglich einmal pro Handel bezahlt.

Was bedeutet Stop-loss?

Einen Stopp-Loss setzen, kennen die meisten auch schon aus dem Traden mit Aktien. Nehmen wir an Sie kaufen 1,2812 Euro/USD und sind Long (Sie denken das der Wert steigt) im Markt. Was machen Sie wenn der Markt auf einmal fällt? Sie setzen vorher einen Stopp-Loss und sichern damit Ihre Position ab. Sie legen fest, dass das Währungspaar nicht unter 10 Pips fallen darf. Deshalb setzten Sie einen Stopp-Loss bei 1,2802. Wenn der Wert jetzt auf diesen Wert fällt wird automatisch eine Verkaufsorder ausgelöst.

Was ist Laverage?

Auf dem Devisenmarkt handeln Sie mit geliehenem Kapital, also auf Ihr Kapital können Sie einen Hebel einsetzen und bewegen damit mehr Kapital.

Nehmen wir an Sie haben Ihr Forexkonto mit 1.500 Euro kapitalisiert. Der Margin beträgt 1 Prozent. Das bedeutet, dass Sie bei einem maximalen Laverage von 100:1 100.000 Euro mit 1000 Euro bewegen können. Der Margin würde ein Prozent von 100.000 Euro sein, also 1000 Euro. Bei einem Margin von nur 0,25 Prozent könnten Sie bereits mit 250 Euro Sicherheitsleistung traden. Sie haben in unserem Beispiel noch einen freien Margin von 500 Euro. Das müssen Sie immer beachten, denn wenn der Markt sich gegen Sie wendet kann der Kurs sich auch schon mal um 1-3 Pips innerhalb weniger Minuten ändern. Sollte Ihre Position mehr Verlust machen als Ihr freier Margin würde ein Margin Call erfolgen und der Broker würde Ihre Position schließen.

Was bedeutet Long und was Short?

Im Forex-handel kann man entweder auf steigende oder auf fallende Kurse setzen. Wenn man auf steigende Kurse setzt ist man Long und wenn man auf fallende Kurse setzt ist man Short im Markt.

Was ist Chartanalyse?

Einen Devisenchart kann man charttechnisch analysieren. In der Software (Meta Trader) kann man Indikatoren zuschalten und damit den Kursverlauf prognostizieren. Beliebte Indikatoren sind zum Beispiel gleitende Durchschnitte oder der MACD- Indikator. Durch das richtige Interpretieren der entstehenden Schnittpunkte kann man Verkaufs- oder Kaufsignale ableiten. Die Chartanalyse ist kein Buch mit sieben Siegeln und sollte unbedingt erlernt werden. Sie sollten sich aber auch nicht nur auf die entstehenden Signale verlassen.

Was bedeutet Yard?

Ein Yard ist ein anderer Begriff für eine Milliarde.

Was ist überhaupt ein Broker?

Ein Broker ist ein Wertpapiervermittler. Sie führen die Aufträge/Orders der Kunden aus. Die meisten Broker verlangen für Ihre Leistung eine Vermittlungsgebühr. Broker dürfen und können auch private Kunden bedienen und arbeiten stets auf fremde Rechnung.

Wir hoffen Ihnen war das Forexlexikon eine große Hilfe. Sollten wir einen Forexbegriff vergessen haben können Sie uns gerne eine E-Mail schreiben. Wenn Sie noch weitere Fragen haben können Sie unseren Support kontaktieren. Wir versuchen schnell auf Ihre Fragen zu antworten und geben uns große Mühe alles leicht und verständlich zu erklären. Sollten Sie mit unseren Service zufrieden sein können Sie uns auch Ihr Feedback per E-Mail schreiben. Auch Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne wahr und versuchen diese umzusetzen. Ein Depot Test ist zu empfehlen.

Autor: Martin Brosy

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