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Binäre Optionen Empfehlung

Lexikon für binäre Optionen

Binäroptionen

Der Handel mit binären Optionen beruht auf einer ganz einfachen Strategie. Der Anleger entscheidet sich dafür, ob er auf das Fallen oder Steigen des Kurses eines bestimmten Vermögenswertes setzen möchte. Hierfür wird zuvor eine feste Laufzeit festgelegt, die zwischen 60 Sekunden und mehreren Monaten variieren kann. Dem Handel liegen meist die Kurse von Währungspaaren, Rohstoffen, Aktien und Indexen zugrunde. Mit Hilfe eines Online Brokers können private Anleger mit einem Mindestbetrag enorm schnell in den Handel einsteigen.

Call/Put

Bei den Optionsarten Call und Put handelt es sich um die Tendenz, für die man sich beim Handel mit binären Optionen entscheiden möchte. Call entspricht dabei dem Steigen des Kurses, Put entspricht dem Fallen. Bei der Handelsform One Touch kann damit also auch gemeint sein, dass der Kurs bei Call den festgelegten Wert erreichen muss und bei Put diesen nicht erreichen darf. Auf den Handelsplattformen der verschiedenen Broker wird den Anlegern die Möglichkeit geboten, für jeden Handel auf eine der beiden Optionen zu setzen. Eine weitere Entscheidungsmöglichkeit gibt es daneben nicht. Das entsprechende Ergebnis der jeweiligen Option muss bis zum Ende der Laufzeit eingetreten sein, damit der Handel gewonnen oder verloren ist. 

Demokonto

Manche Broker bieten ihren Kunden ein so genanntes Demokonto an. Hier wird ein vorher festgelegter Betrag eingezahlt und dem Anleger eine gewisse Menge an nicht realem Geld zur Verfügung gestellt, mit dem er handeln kann. Der Anleger kann somit weder Verluste noch Gewinne machen, er bekommt jedoch so langsam ein besseres Gespür für den Handel an sich, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen. Neueinsteigern auf dem Gebiet wird ein solches Probekonto oft empfohlen, damit sie schon vor dem richtigen Handel entscheiden können, ob binäre Optionen etwas für sie sind oder nicht. Das eingezahlte Geld auf dem Demokonto bekommt man in den meisten Fällen auf Wunsch sofort wieder ausgezahlt.

Einfache Handhabung

Die große Beliebtheit binärer Optionen auf dem heutigen Markt ist besonders auf ihre extrem einfache Handhabung zurück zu führen. Sie macht es auch Anfängern möglich, ohne große Vorkenntnisse schnell in den Handel einzusteigen und mit diesem Erfolge zu erzielen. Die Tatsache, dass man sich immer nur zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden kann, macht den Handel mit binären Optionen unglaublich leicht. Man sollte zwar eine gewisse Ahnung mitbringen und nicht komplett ohne Vorkenntnisse den Handel beginnen, doch nach einer kurzen Einführung dürfte es jedem gelingen, sich schnell in das Konzept einzufühlen. Wer erst einmal austesten will, wie sich der Handel anfühlt, kann bei vielen Brokern zum Anfang ein Demokonto eröffnen. 

Gewinn

Der Gewinn ist für viele Händler natürlich der ausschlaggebende Grund, weshalb sie sich für einen bestimmten Broker entschieden haben. Gewonnen hat man beim Handel mit binären Optionen dann, wenn die Entwicklung des Kurses, für die man sich zu Beginn entschieden hat, auch wirklich eingetroffen ist. Demnach muss der Kurs gestiegen sein, wenn man auf Call gesetzt hat, oder gesunken sein, wenn man Put gewählt hat. Die Gewinnauszahlungen der unterschiedlichen Broker variieren stark, liegen jedoch im Durchschnitt bei 80 Prozent. Dies kann aber wiederum je nach Zeitpunkt und Handelsgut variieren. Manche Broker haben eine Early Closure Funktion, so dass man als Anleger einen Handel schon frühzeitig abbrechen kann, wenn man merkt, dass es gerade sehr gut läuft und man den Gewinn nicht noch in letzter Minute aufs Spiel setzen will. Genauso kann es jedoch auch andersherum laufen, wenn man merkt, dass ein zu hoher Verlust droht.

Handelsformen

Die meisten Broker bieten ihren Kunden verschiedene Handelsformen an. Hierzu gehört natürlich zum einen der ganz klassische Handel, bei dem der Anleger nur darauf setzt, in welche Richtung sich ein Kurs in einem festgelegten Zeitraum entwickeln wird. Diese Form von Handel wird im Grunde von allen Brokern angeboten. Abweichende Systeme sind beispielsweise „One Touch“ oder „Range“, die jedoch auch schon beinahe zum Standardrepertoire jedes Brokers gehören. Bei One Touch geht es darum, dass man darauf wettet, ob der Kurs einen bestimmten Punkt erreicht oder nicht. Bei Range handelt es sich um eine gewisse Preisspanne. Der Anleger muss sich also dafür entscheiden, ob der Kurs innerhalb dieser Spanne bleibt, oder ob er diese verlässt. Bei allen Handelsformen geht es aber nur darum, sich für eine von zwei Möglichkeiten zu entscheiden. 

Handelszeitraum

Die Zeit, die einem Anleger bleibt, um sich für den Ausgang der Option zu entscheiden, variiert je nach Broker. Standard ist es, eine Option nach 15 oder 30 Minuten auslaufen zu lassen. Es gibt jedoch auch Anbieter, die Optionen zur Verfügung stellen, die schon nach 60 Sekunden abgelaufen sind. Andere gelten bis zum Ende des jeweiligen Handelstages oder sogar über mehrere Monate, wobei dies jedoch Ausnahmen sind. Kürzere Laufzeiten werden den längeren in jedem Fall vorgezogen, weil die meisten Broker nicht allzu lange auf den Ausgang der jeweiligen Option warten wollen.

Konten

Wer mit binären Optionen handeln will, muss hierfür zunächst einmal ein entsprechendes Konto bei einem Broker eröffnen. Meist wird schon auf der Startseite des Anbieters erklärt, wie dies von Statten geht und nach wenigen Minuten ist die Eröffnung bereits erledigt. Nötig ist es, hierbei einen gewissen Mindestbetrag auf das Konto einzuzahlen, um mit dem Handel beginnen zu können. Die Broker verlangen hier ganz unterschiedliche Beträge. Bei einem Standardkonto handelt es sich meist um Summen zwischen 100 und 250 Euro. Stets werden aber auch fortgeschrittene Konten angeboten, die eine höhere Mindesteinzahlung verlangen, dafür aber auch Vorteile und Boni bieten. Hierzu gehören beispielsweise Versicherungen gegen zu hohe Verluste, hohe Einzahlungsboni und persönliche Berater für den Handel. Außerdem fällt in diesen Fällen oft der Gewinn höher aus. 

Mobiles Handeln

So wie auf vielen anderen Gebieten auch, ist der Handel mit binären Optionen inzwischen nicht nur am PC möglich, sondern kann auch von unterwegs auf dem Smartphone, Black Berry oder Tablet erledigt werden. Die meisten Broker bieten entsprechende Funktionen auf ihren Seiten an, mit denen man die entsprechende Plattform auch auf das tragbare Telefon und ähnliche Geräte laden kann. Für viele Händler erschließt die Möglichkeit des mobilen Handels ganz neue Welten. Von überall aus kann man bequem den Handel abschließen.

Online Broker

Die Plattformen, auf denen der Handel im Internet heute meistens stattfindet, werden von Online Brokern betrieben. Die Broker setzen sich in den meisten Fällen aus Finanzteams zusammen, die eine Seite ins Internet stellen, die dann direkt auf die Plattform für den Handel verweist. Man eröffnet sich ein Konto, zahlt einen gewissen Mindestbetrag ein und schon ist man im Geschäft. Seit vor einigen Jahren der Handel mit binären Optionen auch für private Anleger freigegeben wurde, hat sich die Zahl der Broker am Markt vervielfacht. Hierbei gilt die Devise, einen professionellen und seriösen Broker zu erwischen, der einem gute Konditionen bieten kann. Unterscheiden kann man die verschiedenen Broker beispielsweise an ihren Gewinnangeboten, der Anzahl der Handelsgüter, den Mindesteinzahlungen und Extras wie Demokonten, Bonusauszahlungen und vielem mehr. 

Rückerstattung

Viele Broker haben den Service im Angebot, dass ihren Kunden im Falle eines verlustreichen Handels eine gewisse Prozentzahl ihres eingesetzten Geldes erstattet wird. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Beträge zwischen 10 und 20 Prozent des Einsatzes, wenn der Handel nicht nach Wunsch des Händlers ausgegangen ist. Andere Broker bieten statt einer Rückerstattung einen frühzeitigen Ausstieg aus dem Handel, wenn man schon vor Auslaufen der Option bemerkt, dass größere Verluste zu vermeiden wären, wenn man schon früher aussteigt. Hierbei bekommt man zwar nie das komplett eingesetzte Geld zurück, kann jedoch schlimmeres vermeiden. 

Strategie

Es gibt viele verschiedene Strategien für den Handel mit binären Optionen. Die passende Strategie zu finden, ist nicht immer leicht. Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, zum Beispiel die Analyse der Charts, ein Blick auf die aktuellen Wirtschaftsdaten und die Kursentwicklungen. Fehler werden immer wieder gemacht, auch von Profis. Wichtig ist, dass man aus diesen Fehlern lernt und diese möglichst in der Zukunft nicht wiederholt. Meist gewinnt eine einfache Strategie, wer zu kompliziert denkt, kommt bei den binären Optionen oft nicht weit. Bei großen Schwankungen am Markt, die besonders in Krisensituationen auftreten, ist es oftmals so gut wie unmöglich, mit altbewährten Strategien Erfolg zu haben. Da gilt in manchen Fällen einfach abzuwarten, bis sich die Lage beruhigt.

Verluste 

Wenn ein Handel verlustreich ausgeht, so gibt es verschiedene Möglichkeiten, diesen Verlust begrenzt zu halten. Manche Broker bieten ihren Kunden an, ihnen im Fall eines Verlusts einen gewissen Anteil ihres eingesetzten Geldes zurück zu zahlen. Meist handelt es sich dabei um 10 bis 15 Prozent. Es gibt jedoch auch Anbieter, die von einem solchen Service absehen. Angeboten wird auch immer öfter die Möglichkeit, den Handel frühzeitig zu beenden, um so größere Verluste zu vermeiden. Andersherum können so natürlich auch gut laufende Handel früher abgeschlossen werden, bevor sich das Glück wieder ins Gegenteil umkehrt. 

Vermögenswerte

Der Handel mit binären Optionen basiert auf den Kursen so genannter Vermögenswerte. Dies sind Handelsgüter wie Rohstoffe, Währungspaare, Aktien oder Indexe. Je nach Broker ist die Anzahl und Auswahl der Vermögenswerte begrenzt. Manche spezialisieren sich auch nur auf bestimmte Gruppen an Handelsgütern, andere haben ein breiteres Angebot. Die vier oben genannten Handelsgüter gehören zum Standardprogramm und sollten von allen professionellen Brokern angeboten werden. Der Anleger setzt dann darauf, ob die Kurse des entsprechenden Vermögenswertes innerhalb eines bestimmten Zeitraums steigen oder fallen werden. 

Zeitfenster

Der Handel mit binären Optionen lässt sich nicht auf einen bestimmten Zeitraum festlegen. Im Normalfall beträgt die Laufzeit einer Option eine Viertelstunde oder dreißig Minuten. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen eine Option erst am Ende des jeweiligen Handelstages oder einige Monate später ausläuft. Diese langen Laufzeiten sind jedoch eher ungewöhnlich. Die meisten Händler wollen nicht so lange auf ein bestimmtes Ergebnis warten. Außerdem kann sich in einem so langen Abschnitt viel an den Märkten tun, was so vorher nicht vorauszusehen war. Es gibt jedoch auch Optionen, die nur eine Laufzeit von 60 Sekunden haben. Diese werden nicht von allen Brokern angeboten und sind bei manchen Anlegern deshalb beliebt, weil diese so nicht lange darauf warten müssen, wie die Option am Ende ausgegangen ist. Gerade für den kurzen Handel für zwischendurch eignen sich die 60 Sekunden Optionen bestens. 

Autor: Martin Brosy

Bilderquelle: © Maksim Kabakou - Fotolia.com

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Eröffnungskurs: 09:00 Uhr
Schlusskurs: 20:00 Uhr
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