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FAQ

Was erwartet mich beim realtime Börsenspiel von Boersenpoint?

Wir von Boersenpoint haben versucht, das virtuelle Traden im Börsenspiel so realistisch wie möglich zu gestalten. Unser oberstes Ziel ist es, dem Benutzer auf das reale Traden vorzubereiten. Sie beginnen mit 100.000 Euro und können realtime fast alle Aktien kaufen. Pro Transaktion fallen virtuelle Gebühren an, wie beim richtigen handeln mit Aktien. Für Ordervolumen unter 1.000 Euro fallen 10 Euro, zwischen 2.000 und 6.000 Euro fallen 20 Euro und über 6.000 Euro fallen 35 Euro Trading-Gebühren an. Einsteigen kann jeder zu jeder Zeit und zum Ende des Jahres beginnt das Börsenspiel immer komplett NEU. Neben dem Testen von Anlagestrategien, sollen Sie aber auch Spaß haben und sich mit den anderen messen können. Dafür gibt es eine Rangliste, viele Preise und eine großartige Community.

Das Börsenspiel ist komplett kostenlos und Sie gehen keine Verpflichtungen ein. Registrieren können Sie sich hier.

Ist das Börsenspiel von Boersenpoint.de realtime?

Selbstverständlich, wir beziehen unsere Kurse vom anerkannten Marktführer für realtime Kurse im außerbörslichen Handel LANG & SCHWARZ.

Handelszeiten im realtime Börsenspiel?

Der Parketthandel in Frankfurt findet regulär von 9.00 Uhr früh bis 20.00 Uhr abends statt. Im Header/Banner vom Börsenspiel sehen Sie ob die deutschen Börsen noch regulär geöffnet sind.

Im Börsenspiel von Boersenpoint können Sie ebenfalls von Montag bis Freitag von 09:00 bis 20:00 Uhr handeln. Sie können davor und danach auch Orderaufträge aufgeben, diese werden dann zum nächsten Börsenstart ausgeführt.

Was bedeutet "BID" und "ASK"?

Ein Aktienkurs ist ein an einer Börse festgestellter Preis für eine Aktie und notiert zwischen dem Geldkurs (engl. "BID") und dem Briefkurs (engl. "ASK"). Zum Geldkurs kann ein Verkäufer seine Aktien ohne Probleme verkaufen, denn das ist der Aktienkurs, zu dem potentielle Investoren die Aktie kaufen würden. Zum Briefkurs würde ein Anleger seine Aktien veräußern, deshalb könnte ein neuer Investor mit großer Sicherheit Aktien zum Briefkurs bekommen. Folglich ist der Briefkurs immer höher als der Geldkurs. Wenn das Interesse an eine Aktie steigt, dann ist es nicht selten, dass neue Anleger ins "ASK" kaufen. Der Aktienkurs liegt also immer zwischen den Kurs des Käufers und des Verkäufers.

Im Börsenspiel werden die Aktien zum "ASK"-Kurs gekauft und zum "BID"-Kurs verkauft. Die Differenz zwischen "ASK"- und "BID"-Kurs nennt man "Spread".

Am Wochenende handeln, lassen sich dadurch Vorteile oder Nachteile erreichen?

Nein absolut nicht, denn die "Spreads" sind am Wochenende deutlich größer, als unter der Woche. Nehmen wir an, dass die Aktie X am Dienstag einen "BID"-Kurs von 1,00 Euro und einen "ASK"-Kurs von 1,10 Euro hat, dann beträgt der "Spread" 10 Cent. Am Wochenende würde sich der Spread auf eventuell 20 Cent vergrößern, sodass der "BID"-Kurs nun bei 0,95 Euro und der "ASK"-Kurs bei 1,15 Euro liegen würde.

Wie kaufe ich Aktien?

Zum Aktienkauf müssen Sie lediglich auf den Aktienmarkt gehen und auf folgendes Symbol klicken . Anschließend werden Sie aufgefordert, Ihre Kauforder aufzugeben. Hier müssen Sie lediglich die Anzahl der Aktien, die Sie kaufen möchten eingeben. Achtung: Sie können pro Aktientitel maximal Aktien im Wert von 20.000 Euro ordern. Damit wollen wir erreichen, dass sich die Benutzer Gedanken um Ihr Depot machen und nicht alles auf ein Unternehmen setzen.

Wenn Sie auf steigende Kurs setzen, dann gehen Sie "Long". Sie haben aber auch die Möglichkeit auf fallende Kurse zu setzen, dann müssen Sie den "Short"-Button anklicken.

Wenn Sie auf steigende Kurse setzen, dann werden die Aktien im "ASK" und wenn Sie auf fallende Kurse setzen, dann werden die Aktien im "BID" gekauft.

Was bedeutet "Short"?

"Short" ist auch ein Synonym für einen Leerverkauf. Das Prinzip ist relativ simpel, nehmen wir an, dass die Person X 100 Aktien zum Kurs von 1 Euro je Anteilsschein besitzt. Person Y will "short" gehen, bzw. auf fallende Kurse setzen und leiht sich die Aktien von X aus. Damit besitzt Y jetzt Aktien im Wert von 100 Euro und muss diese innerhalb von beispielsweise zwei Wochen dem X wieder zurückgeben. X erhält von Y dafür eine Gebühr. Y verkauft nun die Aktien für 100 Euro und in zwei Wochen notiert die Aktie bei 0,50 Euro. Jetzt würd Y wieder normal 100 Aktien zu 0,50 Euro erwerben und dem X zurück geben. Damit macht Y ein Plus von 50 Euro. Das Beispiel war jetzt sehr vereinfacht dargestellt und etwas übertrieben beschrieben, aber so funktioniert im "Normalfall" ein Leerverkauf.

Im Börsenspiel haben wir das natürlich sehr einfach gelöst. Wenn Sie den "Short"-Button anklicken, dann wird Ihre Rendite positiv, wenn die Aktie fällt. Wenn der Aktienkurs sinkt, dann sinkt auch Ihre Performance.

Wie wird der Short-Verkaufskurs berechnet?

Wenn Sie eine Aktie "short" kaufen, dann kaufen Sie zum aktuellen "Bid"-Kurs. Sie verkaufen allerdings nicht zum ASK-Kurs, sondern der Verkaufskurs berechnet sich wie folgt:

Kaufkurs + (Kaufkurs - ASK)

Ein Berechnungsbeispiel (SHORT)
Aktie X beim Kauf:
BID: 100 Euro
ASK: 120 Euro

Sie kaufen die Aktie X "short" zum Preis von 100 Euro. Das Wertpapier hat aufgrund des Spreads einen Wert von 80 Euro. Anschließend fällt der Aktienkurs:
Aktie X fällt:
BID: 60 Euro
ASK: 80 Euro

Sie geben eine Verkaufsorder auf und der Verkaufskurs errechnet sich wie folgt:
100 Euro + (100 Euro - 80 Euro) = 120 Euro

Sie haben also ein Plus von 20 Prozent, denn die Aktie ist zwar um 40 Euro gefallen, doch wie auch beim Setzen auf steigende Kurse muss der Spread von "BID" und "ASK" beachtet werden. Wenden wir das Beispiel auf einen "Long"-Kauf an:

Ein Berechnungsbeispiel (LONG)
Aktie X beim Kauf:
BID: 100 Euro
ASK: 120 Euro

Sie kaufen die Aktie X "long" zum Preis von 120 Euro. Anschließend steigt der Aktienkurs:
Aktie X steigt:
BID: 140 Euro
ASK: 160 Euro

Sie geben eine Verkaufsorder auf und Verkaufen automatisch ins BID zum Preis von 140 Euro. Das entspricht ebenfalls einem Gewinn von 20 Prozent.

Wie verkaufe ich Aktien?

Wenn Sie eine Aktie aus Ihrem Depot verkaufen möchten, müssen Sie zunächst in Ihr Depot gehen. Dafür klicken Sie einfach auf "Mein Depot". Nun haben Sie Ihre Depotübersicht vor sich und sehen ein blaues Kreuz hinter dem Wert einer Aktienposition. Wenn Sie das anklicken verkaufen Sie Ihre Position zum aktuellen "BID"-Kurs. Wenn Sie eine "Short"-Position verkaufen, dann wird das zum aktuellen "ASK"-Kurs durchgeführt.

Was sind "Stop-Loss" und "Take-Profit"?

Jeder Trader sollte sowohl mit einem Stop Loss, als auch mit der Take Profit-Funktion arbeiten.

Die Grundidee der Stop-Funktion lautet: "Verluste begrenzen". Beim realen Trading sollte dieser Kurs anhand von Chartmustern und Unterstützungslinien ermittelt werden. Häufig wird der Stop Loss dabei etwas tiefer als die Support-Linie gesetzt. Um beim generieren von Fehlsignalen nicht ausgestoppt zu werden. Die Wahl des Stop-Kurses hängt allerdings auch von der risikobereitschaft des Traders und von der Volatilität (Kursschwankung) der Aktie ab. "Gute" Trader riskieren maximal einen Prozent ihres gesamten Tradingkapitals, dementsprechend wählen die Trader dann auch ihre Stop-Kurse aus.

Beispiel für ein Stop-Loss

Die Aktie X notiert in Frankfurt bei 10 Euro pro Anteilsschein. Sie erwerben insgesamt 100 Stück zum Kurs von ebenfalls 10 Euro je Aktie. Es ist allerding nicht klar ob die Aktie den Kurs von 15 Euro erreicht. Die Wahrscheinlichkeit liegt zwar sehr hoch, aber sicher kann man sich nie sein. Was würde beispielsweise passieren, wenn das Unternehmen morgen Insolvenz anmeldet? Richtig, der Kurs wäre beispielsweise nur noch 2 Euro wert. Dann hätten Sie 80 Prozent Verlust. Die Lösung liegt im Stop-Kurs. Sie geben einfach zum Beispiel 9.80 im Börsenspiel ein. Sollte der Kurs diesen Kurs erreichen wird das Börsenspiel die Aktien in ihrem Namen automatisch verkaufen. Damit begrenzen sie also ganz klar ihre Verluste.

Die Grundidee der Take-Profit-Funktion lautet: "Gewinne mitnehmen". Beim realen Traden mit Aktien machen viele Anfänger die schmerzliche Erfahrung: "Gier frisst Hirn". Der Mensch will prinzipiell immer mehr und weiß nur selten wann Schluss ist. Um den Übermut zu bremsen kann man die Funktion Take Profit nutzen. Diese Funktion eignet sich vor allem für Trader, die nicht immer Zeit haben die Charts ihrer Aktien neu zu bewerten.

Speichern Sie Ihren Stop-Loss-Kurs und/oder Take-Profit Kurs mit Hilfe der Diskette.

Was ist eine Watchlist?

Im Punkt Watchlist können Sie Aktien beobachten. Sie klicken einfach auf das Symbol und nehmen damit die entsprechende Aktie in Ihre Watchlist auf. Jede Aktie können Sie auch jederzeit aus Ihrer Watchlist entfernen.

Was ist wenn ich eine Frage habe?

Fragen könnt Ihr immer im Börsenforum stellen. Jede Frage wird zeitnah und höflich beantwortet, also keine Scheu. Wenn Ihr persönliche Verbesserungsvorschläge habt, könnt Ihr mir auch an info@boersenpoint.de eine E-Mail schreiben.

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Eröffnungskurs: 09:00 Uhr
Schlusskurs: 20:00 Uhr
Aktualisierungsintervall: Alle 15 Minuten.