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20.12.2012 15:06 Alter: 153 days
Autor: Martin Brosy

Stada kocht Gerüchtesüppchen


Wo die Gerüchteküche brodelt, wird’s interessant. So nun augenscheinlich auch bei dem Hersteller für Generika, Stada. Laut einem Börsenbrief und Informationen aus Bankkreisen, gibt es einen Interessenten für das Unternehmen. Und dieser ist kein Unbekannter: der indische Konzern Sun Pharmaceutical gilt als sichere Bank. Doch auch ein Unternehmen aus den USA soll sein Interesse an Stada bekundet haben. Kein Geheimnis hingegen ist seit Langem die Kaufabsicht von Teva, einem israelischen Pharmahersteller. Alleine diese Nachrichten wirken wir Helium auf den Kurs der Aktie. Sie hob am Vortag um einige Zähler ab. Heute geht dem Aktienballon allerdings wieder ein wenig die Puste aus, denn der Kurs gab leicht um 0,69 Prozent nach. Seit dem sensationellen Hoch im Jahr 2007 mit 51,13 Euro, hat das Papier nahezu die Hälfte des Wertes verloren. Da kommt so ein Gerücht gerade recht, um die Aktie emporzuheben. Wie viel Wahrheitsgehalt man den Gerüchten beimessen kann, werden die kommenden Monate zeigen.


Über den Autor (*)

Martin Brosy

Martin Brosy
Boersenpoint

Martin Brosy betreibt die Börsenplattform und das Börsenspiel www.boersenpoint.de . Mit dem Beginn seines BWL-Studiums 2009 fing Herr Brosy damit an Aktien und Devisen erfolgreich zu traden. 
Als Chefredakteur von Boersenpoint veröffentlicht er täglich seine Gedanken zu interessanten Aktien und komplexen Volkswirtschaftlichen Zusammenhängen.


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