Zahlen des Tages
Im nachbörslichen Handel stieg der Aktienwert von Electronic Arts um fünf Prozent. Der Hintergrund war der gesteigerte Umsatz in Höhe von 815 Millionen Dollar, was einen Gewinn von 96 Millionen Dollar bedeutet. Den hauptsächliche Anteil an den guten Bilanzen kann man wohl dem FiFa Spiel zur Fußball Weltmeisterschaft zurechnen.
Auch am heutigen Tag gibt es wieder viele Neuigkeiten zu berichten. So konnte der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 273 Millionen Euro steigern. Anscheinend haben viele Menschen ganz viel Waschmittel gekauft, denn auch der Umsatz stieg um 11,6 Prozent auf 3,89 Milliarden Euro. Die Analysten können also mehr als zufrieden sein, da zugleich auch die Jahresprognose von der Konzernspitze erhöht wurde.
Mit Spannung waren die Zahlen der Postbank erwartet worden. Letztendlich hat die Postbank eine zu geringe Kapitaldecke, konnte allerdings mit einem absoluten Umsatzhighlight von 94 Millionen Euro sein zweites Quartal mit der besten Note abschließen. Im Vorjahr stand noch ein dickes Minus vor dem Umsatz.
Überraschen konnte heute die Münchner Rück. Insgesamt belief sich das Nettoergebnis auf 709 Millionen Euro. Hier hatten Analysten sicherlich weniger erwartet.
Mit einem Umsatz von 49,9 Milliarden Euro konnte der Französische Versicherungskonzern aufwarten. Sicherlich wird der Verkauf des britischen Lebensversicherungsgeschäftes seinen Anteil dazu beigetragen haben.
Ein weiterer Nutznießer der Fußball WM ist der Sportartikelhersteller Adidas. Ein Umsatzanstieg von sieben Prozent in nun mal keine Kleinigkeit und 5,4 Milliarden Euro ebenso wenig.
Einen Gewinn von 190,5 Milliarden ……nicht Dollar sondern JPY durfte der japanische Autobauer Toyota bekannt geben. Macht über dem Strich satte 4,87 Billionen JPY. Das sind Bilanzen, welche man sicherlich gern in Dollar verzeichnen möchte.
Außerdem gab die Hypo Vereinsbank ihre Bilanzen bekannt. Das Nettoergebnis belief sich auf 720 Millionen Euro. Streng genommen ist das eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Da lohnt es sich doch, die Korken knallen zu lassen.
Dann gab es noch Zahlen aus dem Hause Time Warner. Der Medienkonzern erzielte eine Umsatzsteigerung von acht Prozent auf 6,38 Milliarden Dollar.
Last but not least: AOL musste ein Verlustgeschäft im zweiten Quartal hinnehmen. Umsatzeinbußen in Höhe von 26 Prozent sind nicht einfach zu verkraften.
