Untersuchungen gegen die FED eingeleitet
Nach langen Kämpfen vom Kongress-Abgeordneten Ron Paul ist es nun amtlich. Die amerikanische Notenbank FED wird zu der Finanzkrise sämtliche Aktivitäten offen legen müssen. Dies beschloss der amerikanische Senat mit Null Gegenstimmen.
Das erste Mal in der Geschichte der privaten Notenbank findet eine solche unabhängige Untersuchung statt. Die FED muss sämtliche stattgefundenen Aktivitäten im Zuge der Finanzkrise ab Dezember 2007 vorlegen. Dies beinhaltet die Bekanntgabe der Institute, welche nach den Finanzhilfen besonders an den amerikanischen Börsen profitierten.
Schon seit 1976 fordert Ron Paul die Transparenz der Notenbank. Bislang kamen dementsprechende Gesetzesentwürfe nicht durch den Senat. Nun sollen Untersuchungsmitgliedern die Bücher offen gelegt werden. Die Hintergründe über die Leitzinsen und der Geldpolitik bleiben ihnen weiterhin verwehrt wehrt. Zwar kein historischer Erfolg, aber zumindest ein Anfang.
Schon des Öfteren wurde die FED wegen ihrer mangelnden Transparenz kritisiert. Teilweise wurde ihr die totale Desorientierung vorgeworfen. Wer von euch jetzt dazu übergehen sollte, die Hintergründe dieses Artikels zu recherchieren, wird leider nur auf ein paar wenige offizielle Quellen stoßen. Bislang habe ich nur ein paar wenige Artikel gefunden. Beim Kongressabgeordneten Ron Paul erfahrt ihr jedoch die kompletten Informationen.
Zitat:
“Congressman Ron Paul (TX-14) today expressed disappointment that the Senate failed to pass an amendment offered by Senator Vitter (amending the Senate financial reform bill), which included the express language of Congressman Paul’s landmark “Audit the Fed” legislation. Paul’s legislation passed by a large margin in the House of Representatives last fall as part of the House financial reform bill, and Senator Vitter’s amendment would have paved the way for a full and ongoing audit of all of the Federal Reserve’s lending and monetary policy activity.”
Leider ist das Gesetz in seiner vorgelegten Form entschärft worden. Mittlerweile ergibt sich für mich die Frage, ob es sich bei dem ominösen Kursverfall der letzten Woche um einen Vorboten gehandelt haben könnte.
