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Schwache Konjunktur: der Nächste bitte?

Immer wieder hört man davon, wie gut es doch um die Deutsche Wirtschaft bestellt ist und dass wir Deutschen ein Wirtschaftswachstum zu erwarten haben. Doch ist das wirklich schon beim kleinen Mann angekommen?

Doch das soll jetzt hier nicht die Frage sein. Im Laufe des Handelstages vom Freitag passierte so gut wie gar nichts. Jeder Marktteilnehmer hatte auf die Rede vom US-Notenbank Chef Ben Bernanke gewartet. Noch in seiner letzten Rede hatte er mögliche Konjunkturstützen in Aussicht gestellt; und auch diesmal bekräftigte er sein Vorhaben. Noch immer machen sich die Amerikaner Sorgen um ihre Konjunktur. Doch er hofft weiterhin auf die US-Verbraucher. Doch ist Vertrauen genug?

Nach und nach soll sich der private Konsum erholen. Schließlich lebt der amerikanische Staat davon. Nichts geht über Konsum. Dieses Szenario wird auch gut beworben. Doch das steht auf einem anderen Blatt Papier. Während der Konsum abfällt, steigt die Sparquote. Das ist in jedem Land so. Das heißt, wenn einen noch etwas zum Sparen übrig hat.

Die meisten amerikanischen Haushalte sind mittlerweile so hoch verschuldet, weil der Konsum hauptsächlich auf Pump finanziert wurde. Die Sparquote soll mittlerweile auf ungefähr sechs Prozent gestiegen sein, was löblich klingt. Doch in schlimmen Zeiten ist es auch psychologisch zu erklären. Da gerät der Konsum in den Hintergrund, die Angst vor Arbeitslosigkeit steigt und Geld für das tägliche Leben erlebt eine neue Renaissance.

Könnte es also noch einmal in den USA zu einer erneuten Rezession kommen? Sicherlich könnte es, muss aber nicht. Die bisherigen Konjunkturprogramme sind schnell verpufft und man erhält das Gefühl, dass vieles auf Kosten der Steuerzahler verabschiedet wurde. Weiterhin schieben sich Notenbank und Politik die Verantwortung hin und her. In diesem Jahr sollen schließlich noch Teile des Parlamentes gewählt werden und die FED ist schon seit längerem in Kritik. Es könnte sein, dass den Bürgern der Vereinigten Staaten so langsam ihr eigenes Handeln bewusst wird. Ich will nun wirklich kein Schwarzmaler sein. Aber eine Möglichkeit besteht! Wir werden also vorsichtig sein müssen.

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