Relative Strength Index – Beispiel
Heute möchte ich mich mit dem Relative Strength Index, kurz RSI beschäftigen. Der RSI- Indikator gehört zu den Oszillatoren, denn er schwingt im Bereich 0- 100 um eine Mittellinie (Triggerline/ Middleline) und liefert dabei klare Kauf- und Verkaufssignale. Generell interpretiert man den Relative Strength Index wie folgt, wenn der RSI die 30- Linie von unten nach oben durchbricht entsteht ein Kaufsignal. Durchbricht der RSI die 70- Linie von oben nach unten entsteht ein Verkaufsignal. Die Zone zwischen 0 und 30 nennt man „Überverkauft“, jetzt ist die Aktie relativ günstig. Die Zone zwischen 70 und 100 nennt man „Überkauft“, jetzt ist die Aktie relativ teuer. Ich denke die von mir erstellte Grafik erklärt das nochmal ganz gut.
Die Zonen müssen aber nicht immer bei 30 und 70 liegen, dass kann sich jeder Anleger selbst aussuchen. 30/70- Zonen sind zwar der Standard, aber auch 40/60- Zonen sind denkbar. Beim berechnen des RSI- Indikators kann man die Tag am Chartanalysetool einstellen, 20 Tage sind üblich. Widmen wir uns nun der Berechnung des Relative Strength Indizes, zur Vereinfachung nehmen wir 6 Tage.
Damit wären wir auch schon am Ende, der Relative Strength Index sollte jedoch nie alleine genutzt werden. Denn häufig liefert er auch deutliche Fehlsignale, aber zur Meinungs-Unterstützung ist er ein “MUSS”.


