iQ Power- Chartanalyse
Bei iQ Power tut sich ja einiges. Nachdem die Kapitalerhöhung erfolgreich umgesetzt wurde verlautete iQ Power am 13.08.2010 eine Wandelschuldverschreibung zu begeben. Die Zeichnungsfrist müsste in den nächsten Tagen beginnen, denn das Unternehmen hatte als Datum Ende August/Anfang September genannt. Das Geld soll in eine Blei-Recyclinganlage fließen, dadurch könnten die Kosten für das benötigte Blei reduziert werden. IQ Power geht auch davon aus, dass das Recycling die Produktion der Aktiengesellschaft erhöht. Nur vier Tage später meldete sich der CEO Charles Robert Sullivan zu Wort. Aus dem Schreiben lässt sich die zweite Investitionen raus lesen. Eine Formatierungsanlage. Diese Anlage soll den Vertrieb zu Gute kommen. Ich finde das ehrlich gesagt gar nicht so schlecht. Investitionen sind das A und O um wettbewerbsfähig zu bleiben und zu werden. Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass sich das Unternehmen auch nicht auf den Aktienkurs konzentrieren soll. Wichtig ist es ein Unternehmen aufzubauen das in spätestens zwei Jahren ordentliche Gewinne einfährt und dann kann man sich um den Aktienkurs und andere Dinge kümmern. Das das mit dem Lizenzvertrag zwischen iQ-Power, Smart Battery und Alberdale Capital LCC noch nicht geklärt ist finde ich nicht besonderlich erstaunlich. Ich hatte mich schon damals gewundert wie schnell das alles angeblich hätte abgewickelt werden sollen. Das ist der aktuelle Stand um iQ-Power. Jetzt kommen wir aber zur Chartanalyse.
Aktuell ist der Gleitende Durchschnitt 14 noch über den Gleitenden Durchschnitt 50, allerdings bewegt sich der GD 14 langsam nach unten. Ich schätze, dass es zu keinem Schnittpunkt kommen wird, falls doch würde dies ein Verkaufssignal darstellen. Die anderen Indikatoren verraten mir aber was anders. Das Momentum bewegt sich aktuell Parallel zur Nulllinie. Es kann also sein, dass das vorläufige Tief fast erreicht ist. Beim MACD gibt es ein ähnliches Bild. Die Triggerlinie und die MACD-Linie werden sich wohl in den nächsten Tagen wieder nähren und ein Kaufsignal auslösen.
Betrachten wir nun die zweite Grafik. Der Abwärtstrend ist zwar noch in Takt, allerdings schätze ich, dass der Kurs in den nächsten Tagen das untere Bollinger Band berührt und dadurch ein Kaufsignal ausgelöst wird. Auch beim Relative Strength Index könnte demnächst ein Kaufsignal ausgelöst werden. Der Kurs bewegt sich in die „Überverkauftzone“ und könnte da bald auch wieder austreten.
Fazit: In den nächsten Tagen kann es richtig spannend um die Aktie werden, es wird noch etwas bergab gehen und bei 11 Cent sollte man wirklich einsteigen. Allerdings wurde noch kein Kaufsignal ausgelöst, wer jetzt einsteigt pokert hoch. Für den konservativen Anleger rate ich auf ein Kaufsignal ab zuwarten.
Liebe Grüße
Martin


