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Dow Jones und internationale Börsen stürzen ab

Als ich gestern auf meinem Kurssystem ein Minus von 996 Punkten im Dow Jones erblickte, musste ich direkt noch einmal hinschauen. Ich vermutete, dass es sich um einen Verlust von 99.6 Punkte handeln musste. Ein zweiter Blick versicherte mir jedoch, dass diese 996 Punkte im Dow Jones Realität waren.

Sofort klickte das Fenster meines Nachrichtengebers an, doch ich konnte keine Nachricht finden, die nur annähernd diesen massiven Kursrutsch erklären konnte. Was war geschehen? Ein Attentat auf Präsident Obama, ein erneuter Terroranschlag, zerbrach die Währungsunion?
Was war die tiefere Ursache?

Anfangs wurden in den allgemeinen Medien Vermutungen laut, dass es sich um das Griechenlandproblem handeln würde. Aber wer sollte das glauben. Wenig später bekam Citigroup den schwarzen Peter zugeschoben. Ein Händler sollte sich „vertippt“ haben, aber wer soll das denn bitte glauben.

Mitunter konnte ich in einigen Aktienwerten einen ungewöhnlichen Kursrutsch verzeichnen, teilweise bis zu 50 Prozent und mehr. Nach einigen Telefonaten erhielt ich die Information, dass es sich gegebenenfalls um einen Insiderhandel verschiedener Unternehmen und Hedgefonds handeln solle.

Auf Grund der heftigen Kursreaktion ist diese Nachricht allerdings von größter Brisanz, aber einfach nachzuvollziehen. Angeblich soll die SEC bereits ermitteln. Dass bezüglich der gestrigen Kursverluste noch Nachforschungen stattfinden werden, steht eigentlich ausser Frage. Aber „eigentlich“ ist immer mit Einschränkungen verbunden.

Die Anleger sind nervös und auch nach mehreren Stunden weiß die Welt nicht, was bislang passiert ist. Wie in einem Artikel bei Spiegel Online berichtet, zweifeln die meisten Händler an einem Händlerfehler, der einen Dominoeffekt zur Folge hatte. Auch wies das Handelsvolumen der beschuldigten Citigroup keinerlei hohe Schwankungen auf. Ein Computerfehler wird ebenfalls ausgeschlossen.

Wie ich bereits gestern in einem Artikel geschrieben habe, könnte es sich um Insiderhandel handeln. Die Frage ist also, ob da wirklich noch etwas nachkommt, obwohl ein Minus von knappen 350 Punkten eine Erholung eingeläutet hat. Mich erinnert das Szenario ein wenig an die dotcom.blase.

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