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Deutschland versinkt im Chaos

Während viele Fußballanhänger die Nichtmitnahme von Beck betrauern, gibt es in der deutschen Regierung ganz andere Dinge zu regeln. Nach dem Rücktritt von unserem Bundespräsidenten Horst Köhler entbrennt nun die Diskussion um seine Nachfolge. Mit einer der Kandidatinnen für das Amt wird Ursula  von der Leyen gehandelt. Ein weiterer Kanditat könnte Wolfgang Schäuble sein. Doch da würde man ein Loch stopfen und ein anderes aufreißen. Nicht zu vergessen ist Roland Koch. Nach seinem Rücktritt wird er doch sicherlich viel Zeit haben.

Da haben wir es mal wieder. Erst der Rücktritt von Hessens Ministerpräsident Koch und dann der Rücktritt von Köhler. Für unsere Bundeskanzlerin wird es eng. Die Umfragewerte der CDU stürzen ins Bodenlose.

Ähnlich dem Aktienwert des britischen Ölkonzerns BP. Nur mutige decken sich jetzt mit den Wertpapieren ein, vor allen Dingen diejenigen, die an eine Übernahme glauben.

Positive Nachrichten gab es gestern von der Arbeitnehmer-Front. Die Arbeitslosenquote ist auf 7,7 Prozent gefallen. Leider hat man wohl wieder die Einberechnung der „stillen Reserve“ vergessen.

Während dessen gibt es einen neuen Stern auf dem europäischen Politikzirkus. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy möchte eigene europäische Ratingagenturen schaffen. Sarkozy möchte eine Art „Vereinigte Staaten von Europa“ etablieren. Vielleicht sollte man daher verstärkt französische Staatsanleihen kaufen.

Jeden Tag erscheinen neue Meldungen, an denen man eigentlich erkennen dürfte, dass die ganze Welt verrückt geworden zu sein scheint. Deutschland versinkt im Chaos und in anderen Ländern sieht es ähnlich aus.

Auch an den Märkten scheinen die Verkäufer in der Überzahl zu sein. Ist ja auch kein Wunder, da das Bundeskabinett den Gesetzentwurf „zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte“ verabschiedet hat. Da könnte man auch der Meinung sein, dass dieses Gesetz nur ein wenig kurzfristig gedacht ist. Die absehbaren Folgen für Deutschland werden erst in den nächsten Jahren sichtbar werden. Weiterhin ist eine “Einführung eines Transparenzsystems für Leerverkaufspositionen” geplant. Was das bedeuten könnte, kann man nur erahnen. Dementsprechende Probleme mit dem Geldsystem werden dadurch jedoch nicht behoben.

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